Hurra:
Ein gemeinsames Gymnasium

Ein großes gemeinsames Gymnasium bietet eindeutige Vorteile. Es können z.Bsp. aufgrund der größeren Schülerzahlen mehr Kurse in den Oberstufen angeboten werden als jetzt. Die Qualität der Schule wird eindeutig besser.

Auch Unterrichtsvertretungen lassen sich besser organisieren – vorausgesetzt, EIN Gymnasium befindet sich an EINEM Standort.

Und da liegt das Problem. Wie kann das gehen?

Äußeres Gebäude in Toronto, Kanada

Stadt sieht Dollarzeichen

Vor über 10 Jahren hat die Stadt mit der Schulnetzplanung einen Anbau für das Ernst-Abbe-Gymnasium auf den Weg gebracht.

Eine richtige Entscheidung zur damaligen Zeit. Ein moderner Anbau sollte auf den Schulhof entstehen und die Aussenstelle am Theaterplatz sollte geschlossen werden. Das Elisabeth-Gymnasium sollte parallel weiter bestehen.

Die Zeiten haben sich seitdem geändert. Die Aussenstelle am Theaterplatz zerfällt zusehens, die Turnhalle am Abbe-Gymnasium ist baufällig, die Schülerzahlen werden laut Prognose der Stadt irgendwann sinken und die Stadt hat permanente Geldnot.

Verkauf des Tafelsilbers

Da kam der Bewilligungsbescheid für den Anbau am Abbe-Gymnasium genau richtig. Wenn das Projekt jetzt verwirklicht wird, bekommt das Architekturbüro endlich Geld, die Stadt muss nicht viel bezahlen und bekommt durch den Verkauf des Elisabt-Gymnasiums auch noch richtig viel Geld.

Vertreter der evangelischen Schulstiftung haben bereits eine Begutachtung des Gebäudes vorgenommen (ohne Kenntnis und Teilnahme des aktuellen Schulleiters), um den Wert des Gebäudes und eine Kaufoption besser einschätzen zu können.

Der Weg durch die Hintertür

In der aktuellen Schulnetzplanung der Stadt Eisenach für die Schuljahre 2027/2028 – 2031/2032 (Link hier)steht, dass ab dem Schuljahr 2027 ein gemeinsames (staatliches) Gymnasium in Eisenach existieren wird (siehe ganz oben) – eigentlich eine gute Idee.

Auf Seite 62 von 101 (wer liest das überhaupt?) wird klar und deutlich unter Punkt 6.4.3 im 3. Absatz gesagt, dass zuerst der Standort Nebestraße und dann erst der Standort Theaterplatz aufzulösen ist.

Zuerst das Elisabeth-Gymnasium aufgeben (ein potentieller Käufer ist ja bereits gefunden und der wird nicht lange warten) und dann erst das marode Gebäude am Theaterplatz – das muss einem erstmal einer erklären.

Abbe vs. Elisabeth

Was bietet das Abbe-Gymnasium?
– Zentrumsnähe
– demnächst moderne Unterrichträume

Was beietet das Elisabeth-Gymnasium?
– 5.000 m² Schulhof
– Fußballfeld
– Volleyballfeld
– Basketballfels
– Tischtennisplatten
– einen „grünen Schulhof“
– Möglichkeiten einer Erweiterung

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Eure Meinung ist gefragt

Leider zeigen einige Ansprechpartner bei der Stadt bei der Ausübung von Kritik eine relativ „kurze Zündschnur“. Das ist schlecht.

Erstens ist Kritikfähigkeit eine wichtige Fähigkeit zu der Schüler herangezogen werden.

Zweitens: „Wer A sagt muss nicht unbedingt B sagen. Er kann auch erkennen dass A falsch ist.“ Zitat: Bertolt Brecht

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